Du hast mein Wort (Nov. '03)

>>>stichwort:
Du hast mein Wort

Lieder - Szenen - Gottes Wort
22. und 23. November 2003

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Lesen Sie gerne?
Und wenn ja, was lesen Sie?
Die Bunte, die beim Arzt im Wartezimmer ausliegt, wenn man mal wieder lange warten muss - oder nehmen Sie sich lieber Ihren eigenen Lieblings-Fantasy-Schmöker mit? Oder doch lieber Bach, in Form der jeweiligen Partitur? Aber wohl kaum - oder doch? - die Bibel?

Der >>>stichwort-Abend im November 2003 begann mit einem hintergründigen Anspiel, das all diese Fragen den Patienten in einer Arztpraxis stellte. Und es ergab sich zwischen den Wartenden eine rege Unterhaltung über das Thema: Was ist Fiktion, was Wahrheit? Ist die Bibel auch nur eine Art veralteter Fantasyroman oder spricht sie heute noch erfahrbar in unser Leben hinein?

Was hätten Sie geantwortet?

"Du hast mein Wort", sagt Gott zu uns. Diese zentrale Aussage der Ansprache von Pfarrer Martin Schöppel war der Dreh- und Angelpunkt des Abends. Jeder besitzt es, dieses Wort, irgendwo im Schrank, doch wer liest es auch? Es ging um Antworten, die der Suchende in der Bibel findet, um die Bibel als Gebrauchsanweisung des Lebens, als Buch gegen die Angst - und sogar weiter noch: die Bibel mit ihren Geboten als der rettende Deich, der uns vor Flut und Verderben schützt.
Das hier eingeschobene Sololied "Der Deich muss weg" von Manfred Siebald verdeutlichte dieses Gleichnis eindrücklich und verhalf dem Abend so auch - neben vielen Chorliedern und Instrumentals der Band - zu seiner abwechslungsreichen Kurzweiligkeit.

Ein Abend über die Bibel also, auch als Beitrag zum Jahr der Bibel, der sowohl am Samstag, als auch am Sonntag im vollbesetzten Evangelischen Gemeindehaus mit Übertragung in die kleinen Nebenräume stattfand.

Ein Abend, der uns vor die Frage stellt, ob wir uns von diesem Wort Gottes hinterfragen lassen.

Ein Abend über heiliges, erhabenes, schöpferisches Gotteswort und zugleich zutiefst menschliches, menschennahes Wort von der wunderbaren erbarmenden Liebe Jesu Christi.

Also, lesen Sie gerne?
Warum nicht auch mal die Bibel?